Vor allem die Sonne brennt diese lästigen Pigmentflecken ins Gesicht oder auf den Handrücken. Wie Altersflecken entstehen und was man gegen sie tun kann, lesen Sie hier.

Pigmentflecken sehen nicht nur hässlich aus, sondern können auch zu psychischen Belastungen führen. Denn welche Sonnenanbeterin möchte schon aussehen wie eine gescheckte Giraffe?

Die häufigsten Gründe für die Entstehung von Pigmentflecken sind hormonelle Veränderungen durch die Einnahme der Pille, eine Schwangerschaft und ungeschütztes Sonnenbaden. Die Hormone und der Einfluss des Sonnenlichts regen die pigmentbildenden Zellen (das sogenannte Melanin) an. Es bilden sich vermehrt Pigmente, die in der Oberhaut abgelagert werden und als bräunliche Flecken erscheinen. Bleichcremes, Laser oder ein chemisches Peeling sind verschiedene wirksame Methoden, die helfen können, diesen Pigment-, Altersflecken und Sommersprossen den Kampf anzusagen.

Die Methoden

1. Lasern
Es gibt unterschiedliche Lasermethoden zur Behandlung von Pigmentflecken, wie zum Beispiel die FractionalTM-Laserbehandlung. Bei der Behandlungsmethode aus den USA werden Hunderte winzige Gewebesäulen - dünner als 0,1 Millimeter - in der Haut zerstört und die Reste innerhalb weniger Tage aus der Haut ausgeschleust. Zwischen diesen bewusst geschädigten Hautstellen befinden sich unbehandelte Hautareale, von denen aus eine rasche Heilung einsetzt. Es bildet sich frische Haut, die das gesamte Hautbild verfeinert. Da sich das Verfahren die Selbstheilung der Haut zu Nutze macht, fügt sich das Ergebnis harmonisch und natürlich in das Erscheinungsbild der Patientin ein. "Die Therapie", so Dr. Manfred Schmoll, Laserzentrum Dermatologie Oldenburg, "ist für den Patienten nahezu schmerzfrei." Das Ergebnis ist absolut natürlich, länger anhaltende Rötungen oder Schwellungen sind nicht zu erwarten. Dieses Verfahren kann im Gesicht, aber auch an den Händen, am Hals und am Dekolleté durchgeführt werden.

Eine Teilbehandlung dauert etwa 30 Minuten, das komplette Packet fürs Gesicht circa eine Stunde. Die Kosten pro Sitzung liegen zwischen 200 bis 400 Euro. Empfohlen werden zwischen drei bis fünf Sitzungen im Abstand von zwei bis vier Wochen.

2. Bleichcremes
Mittlerweile versprechen unzählige Produkte den Teint zu verjüngen und Pigmentstörungen zu bekämpfen. Wirkstoffe wie beispielsweise Hydrochinon, Tretinoin, Lipo-Hydroxy-Säure (z. B. in MELA-D Regenerierende Handcreme von La Roche Posay, um 10 Euro), Glykolsäure oder auch hochprozentige pflanzliche Substanzen sollen dabei helfen, die Produktion des körpereigenen Farbstoffs Melanin zu reduzieren und einer erneuten Pigmentierung der Haut vorzubeugen. Die mehrmalige tägliche Anwendung des Produkts, über einen längeren Zeitraum, wird empfohlen.

Die Kosten für Bleichcremes liegen ab 30 Euro aufwärts (z. B. purewhite Pearl Konzentrat von être belle Cosmetics, um 50 Euro). Sie sollten mindestens drei Monate angewendet werden. Diese Creme-Methode ist allerdings nicht so erfolgversprechend wie Lasern oder ein chemisches Peeling, eine minimale Aufhellung erfolgt nach mindestens drei Monaten.

3. Chemisches Peeling
Bei chemischen Peelings handelt es sich meistens um Schälkuren mit Substanzen wie zum Beispiel Glykolsäure, Milchsäure, Fruchtsäure (z. B. Light Effect - AHA Peeling von Dr. Grandel) oder Salizylsäure, die in unterschiedlicher Konzentration auf die Haut aufgetragen werden. Durch die ätzende Wirkung dieser Stoffe, wird die äußere Schicht der Oberhaut entfernt. Es gibt mehrere Peelingverfahren die unterschiedlich tief in die Haut eindringen können.

Die Kosten liegen bei etwa 100 Euro pro Sitzung. Nach mindestens vier Behandlungen werden die Flecken heller, verschwinden aber nicht ganz.

Weitere Infos zu Risiken und den Methoden geben Dermatologen und Kosmetikerinnen.