Nicht eine Woche, ohne dass etwas darüber in der Zeitung steht: Von Hollywoodstars für seine spektakuläre Wirkung bejubelt, von Medizinern wegen seiner Risiken verpönt, lässt Botox niemanden kalt. Doch was ist wirklich dran an dem Wundermittel gegen Falten? Wir haben uns für Sie schlau gemacht!

Was genau ist Botox?
Das Nervengift Botulinum-Toxin, kurz Botox genannt, wird von Bakterien gebildet und in der Neurologie seit mehr als 25 Jahren erfolgreich gegen Muskelverkrampfungen eingesetzt. Es ist allerdings auch als Biokampfstoff bekannt. Ein einziges Gramm würde ausreichen, um mehr als eine Million Menschen zu töten. Aber keine Panik! In der Kosmetik wird es nur in extrem hoher Verdünnung verwendet.

Wie wirkt diese Substanz?
Botox wird in kleinen Abständen direkt in den Muskel injiziert. Das wirkt wie eine Lähmung, im unterspritzten Bereich kann sich der Muskel nicht mehr zusammenziehen und die Haut kräuseln - die Falten verschwinden. Allerdings: Bei sehr tiefen Falten muss rund eine Woche später zusätzlich ein Füllstoff wie Kollagen oder Hyaluronsäure unterspritzt werden.

Wie lange hält der Glätte-Effekt an?
Sehen und spüren lässt sich erst nach zwei bis sieben Tagen etwas. So lange dauert es, bis die Nervenfasern das Botox aufgenommen haben und der Muskel unbeweglich wird. Die Wirkung der ersten Injektion hält durchschnittlich drei bis vier Monate an, im Einzelfall aber auch kürzer oder länger. Nach wiederholtem Spritzen soll sich die Haltbarkeit auf sechs Monate oder sogar mehr steigern.

Gibt es Nebenwirkungen?
Nach der Behandlung sind auf der Haut nur die winzigen Einstichstellen erkennbar. In seltenen Fällen machen sich kurz nach der Spritze in die Stirn leichte Kopfschmerzen bemerkbar, klingen aber schnell wieder ab. Im schlimmsten Fall, z.B. bei falscher Dosierung oder Spritztechnik, sorgt die Spritze für Lähmungen oder asymmetrische Gesichtszüge (hängendes Oberlid, schiefe Augenbrauen etc.).

Was kostet die "Beauty-Spritze"?
Je ausgeprägter eine Falte ist, desto mehr Botulinum-Toxin-Einheiten müssen gespritzt werden. Das treibt den Preis hoch. Die Ärzte unterscheiden Stirn, Augen- und Mundbereich, für jeden sind pro Behandlung mindestens 300 Euro fällig.

Gibt es Alternativen zu Botox?
Natürlich - und weil beide rein pflanzlich sind, gibt es auch keine Nebenwirkungen. Zum Beispiel der neuartige, pflanzliche Wirkstoffkomplex namens Boswelox ™. Der wirkt ebenso wie Botox gegen die Mikroanspannungen der Haut. Eben diese Anspannungen lassen Falten entstehen. Sogenannte Falten-Auffüller mit Boswelox ™ legen sich dabei in die Hohlräume der Falte und füllen sie so Tag für Tag auf.

Ein weiterer natürlicher Haut-Aufpolsterer ist eine Verbindung aus dem Anti-Age-Agenten Pro-Xylane™ und der berühmten Hyaluronsäure. Die Kombination dieser beiden Stoffe regt die Bildung neuer Zellen an. Das Ergebnis: eine von innen verjüngte Haut dank verstärkter Hauterneuerung.